Bauchspeicheldrüse

Immer mehr Hunde leiden an Problemen mit der Bauchspeicheldrüse.

Was tun?

Zuerst einmal braucht sie Entlastung, also weg von der Stärke.

Damit sie die Amylaseproduktion reduzieren kann, zumindest mal über einige Wochen.

Und während dieser Zeit auch fettärmer füttern. So kann sie auch die Lipaseproduktion verringern.

Die Bauchspeicheldrüse ist ein kompaktes Organ mit vielen Funktionen. Die Störung einer Funktion betrifft auch die anderen. Wenn sie sich erholen soll, braucht sie Ruhe und Zeit.

Ganz sicher braucht sie kein Diätfutter mit jeder Menge Getreide, Kartoffel oder Banane - also wieder Stärke. Diesen Unsinn bekommen Betroffene aber immer wieder empfohlen.

Auch an der Zuckerkrankheit, an der inzwischen immer mehr Hunde leiden, ist die Bauspeicheldrüse beteiligt. Die Langerhans’schen Inselzellen (Betazellen) produzieren nicht mehr ausreichend Insulin. Man benennt dafür viele Ursachen, weigert sich aber beständig daran zu denken, dass Hunde und Wölfe in ihrer gesamten Entwicklungsgeschichte niemals mit solchen großen Mengen an Stärke und Zucker je in Berührung gekommen sind.

Versagt die Bauchspeicheldrüse nicht schon bei der Amylaseproduktion, dann eben hier.

Also weg mit Stärke und Zucker. Heute weiß doch jeder, dass Zuckerkranke auf Zucker und Stärke verzichten müssen. Nur den Hundehaltern sagt man das nicht.

 

Übergewichtige Hunde müssen abnehmen

Um das zu erreichen brauchen Sie einen hohen Anteil an Gemüsen und Kräutern im Futter und mehr Bewegung. Bei vergleichbar Zuckerkranken Menschen hat man auf diese Weise Heilungserfolge von bis zu 60 % erreicht. Unterstützen Sie die Funktionen der Bauchspeicheldrüse mit Pankrema.

Ist der Pankreas geschädigt, dann erkennt man die Probleme an ständiger Übelkeit und schleimigem Kot.

 

Oft ist die Leber geschädigt

Die Welt ist voller Gifte. Zigtausende chemische Stoffe belasten uns alle ständig.

Man sieht, riecht und schmeckt sie nicht. Aber sie sind da. Und oft auch in Futtermitteln.

Es geht gar nicht immer darum dass solche Stoffe absichtlich zugesetzt werden - was auch häufig geschieht - sondern sie sind schon in den Rohstoffen enthalten. Viele kleine Mengen aus verschiedenen Quellen gibt eine große Menge. Und so addieren sich die Gifte und niemand weiß wie gefährlich sie werden. Und keiner weiß auch wie sie miteinander reagieren und wie giftig die Reaktionsprodukte sind. Das ist alles gar nicht lustig. Und keiner will es anscheinend so genau wissen.

Die Leber leidet. Und sie leidet still.

Wenn der Leberschaden offensichtlich wird ist es oft schon zu spät. Dann sieht man es an gelben Augen und verfärbten Schleimhäuten. Immer wenn Sie an den Augen etwas Ungewöhnliches beobachten, sollten Sie an die Leber denken.

Leberschäden erkennt man auch an Müdigkeit und Anfälligkeit für Krankheiten, an Übelkeit, Blähungen, grünem Erbrochenem und an Durchfällen.

Schafft die Leber die Entgiftung des Körpers nicht über die normalen Wege, suchen sich die Stoffe andere Ausgänge. Zuerst über die Pfoten und dann über die Haut. Viel wird auch im Bindegewebe eingelagert, was den Stoffwechsel stört, Sehnen und Bänder brüchig macht und zu Gelenksschäden führt.

 

Eingelagerte Gifte müssen aus dem Körper gelöst und ausgeschieden werden.

Das eben ist vorwiegend Arbeit der Leber und der Nieren. Deshalb sollte immer wieder mal, auch wenn der Hund fit ist, die Leber gestärkt und der Körper „entgiftet“ werden.

©pernaturam 2014