Auf den folgenden Seiten stellen wir unsere Produkte für Ihre Katze vor.

Futterumstellung


Katzen würden Mäuse kaufen

Dennoch ist es leider nicht immer einfach die Katze zu überzeugen, das BARF die bessere Wahl ist. Gerade wenn sie nur an Trockenfutter gewöhnt ist. Katzen sind oft sehr wählerisch. Was eine Katze nicht kennt, das frisst sie nicht!

Sogar die Umstellung von Trockenfutter auf Dosenfutter stellt eine Hürde dar, weil der Geschmack und die Konsistenz völlig anders sind. Zum Glück sind Katzen von Natur aus sehr neugierig. Und so kann man mit einigen Tricks die Katze dazu animieren, sich doch auf die Umstellung einzulassen. Wichtig ist, das man mit viel Geduld an die Sache geht und wenn notwendig, sich in kleinen Schritten an das Ziel heranarbeitet.


So können Sie vorgehen um Ihre Katze umzustellen

Zuerst sollte man die Katze an den höheren Feuchtigkeitsgehalt in der Nahrung gewöhnen und das Trockenfutter etwas anzufeuchten. Je nachdem, wie die Katze das annimmt, kann man nach und nach die Wassermenge leicht steigern. Bekommt die Katze schon Nassfutter, kann die Umstellung ein wenig einfacher sein.

Vergessen Sie bitte nicht das für die Katze auch dazu gehört zu lernen, dass ihr Futter nicht ständig für sie bereit steht, da es sonst verderben würde. Das bedeutet, dass sie Ihre Katze an regelmäßige Mahlzeiten gewöhnen müssen. Ich füttere meine Stubentiger jeden Morgen vor der Arbeit und nach der Spielzeit, wenn ich nach Hause komme.

Hat sich die Katze an „die feuchtere“ Nahrung gewöhnt, kann man versuchen eine Mahlzeit durch Fleisch zu ersetzen. Ich persönlich würde die Mahlzeit am Abend ersetzen, weil ich da mehr Zeit und Einfühlsamkeit investieren kann um die neue Nahrung schmackhafter und interessant zu machen.

Als Einstieg empfehle ich mit Hühnerfleisch oder Putenfleisch anzufangen, manchmal hilft es einfach ein Stück „fallen zu lassen“ oder einfach mal irgendwo liegen zu lassen. Manchen Katzen fällt die Umstellung auch leichter wenn man kleine Mengen mit Trockenfutterbröseln paniert. Bitte mischen Sie kein Fleisch mit Trockenfutter als komplette Mahlzeit, dies fällt dem Magen schwer zu verarbeiten und könnte einen Blähbauch zur Folge haben. Lassen Sie mind. 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten verstreichen. Machen Sie ein „besonderes“ Leckerchen raus, lassen sie die Katze beim „schneiden“ zusehen und füttern sie die Samtpfote direkt aus der Hand. Wenn das alles nichts hilft, kann man versuchen ihren Jagdinstinkt zu wecken, indem man das Fleisch an eine Schnur bindet und mit der Katze spielt.

Geben Sie nicht auf. Wenn es immer noch nicht klappen sollte lassen Sie Ihre Katze auf keinen Fall länger als zwei Tage hungern, dass kann schwere Gesundheitliche Schäden zur Folge haben. Ein Fastentag sollte nie ein Problem für die Katze darstellen. Vergessen Sie bitte nicht, dass Katzen keine Aasfresser sind und auch vor einem vollen Napf verhungern würden wenn es ihnen nicht schmeckt. Doch in dem meisten Fällen ist es so, dass die Katze  ja nicht weiß ob es schmeckt oder nicht. Sie ist von Grund auf misstrauisch und deshalb funktioniert die Methode "Friss oder stirb" (= Napf mit neuem Futter hinstellen und fertig) bei vielen Katzen auch nicht. Es ist allerdings wichtig, dass die Katze sich nicht mit etwas anderem den Bauch vollschlagen kann und dann einfach keine Lust mehr hat das neue unbekannte Fleisch zu essen. Das ist wie bei Kindern z.B. mit Chicken-Nuggets und Gemüse. Stellen Sie beides zur Verfügung, wofür wird sich das Kind wohl entscheiden? Richtig. Manche Katzen nörgeln sogar aus Prinzip weil man ihnen ein paarmal zu oft nachgegeben hat und bei spontanem Nichtgefallen sofort ein anderes Futter hingestellt hat. So haben sie gelernt: "Wenn ich mein Futter stehenlasse, dann bekomme ich was Besseres."

Klappt das alles noch nicht, fallen Sie nicht zurück in das einfachere Trockenfutterschema.               Auf längere Sicht gesehen wird es Ihnen ihre Katze danken.

Zu guter letzt kann man noch versuchen, ob die Katze „gegartes“ Fleisch annehmen würde. Hierzu kocht man das Fleisch in ein etwas Wasser, lässt es abkühlen und serviert es königlich mit dem restlichen Kochwasser. Wenn die Katze jetzt das Fleisch annimmt, reduziert man die Kochzeit bis das Fleisch schön „medium“ ist. Danach sollte es reichen, wenn man das Fleisch nur kurz mit kochendem Wasser übergießt, so dass nur die Oberfläche des Fleisches angegart ist. Nach diesen Schritten sollte die Katze das rohe Fleisch annehmen und der schwierigste Teil ist geschafft.

Hat die Katze die Umstellung gut angenommen, wird auch die Mahlzeit am Morgen durch Fleisch ersetzt. Jetzt kann man anfangen verschiedene Sorten auszuprobieren und nach und nach die Nahrungsergänzung „unter zu schmuggeln“. Anfangs reicht meistens eine kleine Prise. Auch hier gilt wieder ein herantasten bis die tatsächlich gebrauchte Menge akzeptiert wird. Auch hilft es manchmal das Pulver ins Fell zu streuen, z.B. an den Tatzen oder im Bereich der Rippen, dann nimmt die Katze schon mal Kontakt mit den Zusätzen auf und ist hinterher nicht so skeptisch wenn es auf einmal anders riecht oder schmeckt.

Viel Erfolg und nur nicht aufgeben. Bei dem einen dauert es länger und bei dem anderen geht es schneller. So ist das nun mal. Bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Vergessen Sie nicht -Katzen sind von Natur aus Rohfleischfresser. Ihr gesamter Verdauungstrakt und Organismus ist auf die Aufnahme von Rohfutter eingestellt. Sie brauchen keine Angst vor Salmonellen oder anderen Krankheitserregern haben, trotzdem sollte eine gewisse Hygiene vorausgesetzt werden. Haben Sie keine Angst vorm „barfen“ und glauben Sie nicht alle Mythen und Gerüchte. Eine artgerechte Ernährung ist der Grundstock für ein langes vitales Leben, ganz nach dem Motto: „man ist, was man isst“.

Wenn ich Ihnen noch einen informativen Link mit auf den Weg geben darf:

http://www.savannahcat.de/katzenernaehrung.html