Calzium-Phosphor-Verhältnis

Viel wird über ein ausgewogenes Calcium–Phosphor–Verhältnis geredet.

Ein gutes Geschäft für die Hersteller von Briefwaagen.

 

Dabei muss man sich doch fragen, wie es denn über Jahrhunderte den Hunden gelungen ist -den Wildhunden sogar seit zigtausend Jahren- sich im richtigen Verhältnis zu ernähren. Vorsicht also, hier stecken andere Interessen dahinter.

 

Man könnte ja einen Hund „auseinandernehmen“ und genau nachmessen woraus der zusammengesetzt ist. Dann findet man die Werte an Mineralien und Spurenelementen aus denen er besteht und die er sicher benötigt.

 

Nun ist das allerdings doch nicht ganz so einfach.

Denn manche Elemente ruhen gewissermaßen im Körper weil sie kaum verbraucht werden (z.B. Kalzium im Knochen).

Andere werden schnell umgeschlagen und auch ausgeschieden, also ständig verbraucht (z.B. Magnesium oder Selen).

Von denen braucht der Körper dann mehr Nachschub.

Ein weiteres Problem ist, dass dem Körper noch lange nicht zur Verfügung steht oder er sich verfügbar machen kann, was in ihn hineingelangt.

Manche Mineralien kann er nur sehr schlecht oder auch gar nicht verwerten, wie z. B. Kalziumkarbonat oder Oxid-Verbindungen.

Bei anderen ist es genau umgekehrt. Damit kann er sich schnell vergiften, wie bei Selenit, Jodid oder Jodat.

 

Was nützt dann die Briefwaage? Gar nichts!

Es funktioniert also nicht die verschiedenen Elemente als chemische Verbindungen zu kaufen, Mengen abzuwiegen und nach irgendwelchen Zahlenvorgaben daraus ein Mineralfutter herzustellen.

 

Diese Vorgehensweise ist naiv. Leider werden viele Mineralfutter nach genau diesem Muster zusammengestellt.

So funktioniert das nicht im Körper. Man kann sicher sein das auf diesem Weg mehr Schaden als Nutzen angerichtet wird.

Auch die vielen Gelenkprobleme lassen darauf schließen. Vor allem bei jungen Hunden in der Entwicklung.

 

Organische Verbindungen sollten es sein

In natürlichen Futtern liegen fast alle diese lebensnotwendigen Elemente in organischen Verbindungen vor. Der Körper entscheidet selbst, welche und wie viel er davon aufnehmen will. Und was er nicht braucht scheidet er wieder aus.

Da kann es nicht so schnell zu einem Mangel oder einer Überversorgung oder gar einer Vergiftung kommen.

Wir sollten besser auf die Natur schauen.


Deshalb möglichst nur Rohstoffe und Futter aus der lebendigen Natur verwenden. Also organische Bestandteile und keine anorganischen.

 

So entsteht z. B. kein Mangel an Kalzium wenn man Knochen oder Fleischknochenmehl füttert. Gerade bei tragenden oder laktierenden (Stillenden) Hündinnen und ihren Welpen wurde das zig- und hundertfach bewiesen.

Vor allem mit einer natürlichen Fütterung über ProNatal, das eine große biologische Vielfalt für die Mutterhündin und ihre Welpen enthält.

 

Hündinnen die so versorgtwerden, leiden trotz großer Würfe nicht. Die Welpen entwickeln sich prächtig und die Hündinnen Haaren nach dem Absetzen kaum mehr ab oder garnicht.